Der Beginn einer neuen Ära in der professionellen Audiotechnik
Mit dem AC1 (von den Mitarbeitern liebevoll das „Monster“ genannt) begann Anfang der 1980er-Jahre ein neues Kapitel in der Welt der professionellen Audiotechnik. In einer Zeit ohne Mikrocontroller entstand ein analoges Kraftpaket, das Maßstäbe setzte: Die komplette Steuerung basierte auf C-MOS-Gattern und Flip-Flops – verteilt auf eine für die Zeit imposante Platine im Format DIN A3.
Ein analoges System mit digitalem Anspruch
Trotz der rein elektronischen Schaltung überzeugte der AC1 (Audio Computer 1) mit erstaunlicher Flexibilität und Präzision. Für die hochwertige Wiedergabe von Hintergrundmusik und Durchsagen kamen zwei Studer-Revox-Bandlaufwerke zum Einsatz – ein klarer Beweis für den kompromisslosen Anspruch an Audioqualität. Die vor allem für gehobene große Verkaufsflächen zu Werbezwecken genutzt wurde. Durch gezielte Ansteuerung einzelner Durchsagen war das System individuell anpassbar – ein echter Fortschritt für vielseitige Anwendungen und sehr beliebt in fast ganz Europa.